6. August – Rückreise

Wir übernachten auf besagtem P-Platz in St.-Restitut und schlafen ruhig und gut (auch Sabine). Angrenzend am PP ist eine schöne Boulangerie und Serge der Bäcker backt wirlich gute Brote! Nach dem Z’Morge gehts los nach St.-Paul Trois Chateau zum obligaten Einkaufen im Intermarché, an dann ab auf die Autobahn ….

Tja, schön war’s in den Cévennen, nur leider waren die zwei Wochen viel zu schnell vorbei. Aber wir kommen gerne wieder, es hat uns gut gefallen, nicht nur wegen der schönen Landschaften, der guten Bäckereien und den günstigen Campingplätzen. Fernab vom Touristen-Mainstream gefällt es uns eh am besten.

Unser letzter Übernachtungsplatz auf dem PP von St.-Restitut.

5. August – Col de l’Asclier – St.-Restitut

Am letzten Tag am Gardon mache ich früh morgens noch eine kurze TOUR zum Col de l’Asclier. Sabine hat heute keine Lust auf Velo und Berge:

Nach dieser schönen Morgentour packen wir zusammen. Es geht langsam heimwärts, zuerst Richtung Cèze, dann ins Rohnethal.

Das Baden in der Cèze ist eine ganz neue Erfahrung in diesen Ferien. Das erste mal ist das Wasser richtig schön warm und ladet zum baden und verweilen ein. Diesen beliebten Badeplatz findest du bei der Brücke nördlich St. André de Roquepertuis (Einmündung D371 in die D980).

Nach diesem gemütlichen Badenachmittag fahren wir weiter ins Rohnetal bis Bolène und von dort ins kleine, hübsche St.-Restitut (Eines der schönsten Dörfer Frankreichs). Der grosse Parkplatz am Dorfrand ladet zum Übernachten ein, und in Fussdistanz findet sich ein attraktives Restaurant. Leider sind sie für heute Sonntag Abend schon ausgebucht, wie wir bei einem Glas Apérol in Erfahrung bringen, aber ganz in der Nähe soll noch ein zweites Lokal dieser Art sein. So bewegen wir uns nochmals und finden nach ca. 1.5km das wunderschön in einem Waldgarten gelegene Restaurant Les Buisses.

Wir essen das Ménu für 30€/Person und sind wirklich begeistert, ein Viergänger feinster Qualität und wunderschön präsentiert. Können/wollen wir gerne weiter empfehlen! Auch der plötzlich einsetzende Gewitterregen konnte diesen schönen Abend an diesem wunderschönen Ort mit sehr freundlichem Personal keineswegs trüben.

 

4. August – Corniche de Cévennes

Heute sind wir um Sieben aufgestanden, um in die ‘Corniche de Cévennes’ zu radeln. St.-André-de-Valborgne (Kaffeepause) – Le-Pont-Marés – D10C bis Le-Pompidou – D9 bis St.-Romane-de-Tousque – D39 bis Saumane und zurück zum Camping Chateau de L’Hom in L’Estréchure (Saumane):

Tourdaten: 49km, 700hm
https://www.strava.com/activities/1749188690

Nachmittag chillen auf dem Camping und im Fluss Gardon (Wir haben auf den Nachbarplätzen einen sehr lauten Familyclan mit zig Zelte bekommen – das stört etwas unsere beschauliche Ruhe).

3. August – Col de L’Homme Mort

Gestern Abend haben wir (nach einigen Disskusionen) den Camperino reisefertig gemacht, damit wir heute Morgen beizeiten losfahren konnten.

Ziel: Durbies (Da waren wir gestern schon auf unserer Tour) und von da eine schöne Velotour in den ‘Montagne de Lingas’ im Quellgebiet der Dourbie:

Tourdaten: 39km, 560hm
https://www.strava.com/activities/1747597236

Zum Mittagslunch und für die Siesta sind wir anschliessend auf den Mont Aigoual gefahren (Da waren wir schon mal – siehe 30. Juli – heute keine Fotos). Da oben ist es meist recht angenehm, was die Nachmittagstemperaturen betrifft, während unten im Tal bei 35°C ‘gekocht’ wird.

Am späteren Nachmittag sind wir dann ins Vallée Borgne gefahren: D986 bis Valleraugue, dann D10 (sehr eng und kurvig, nichts für grössere WoMos) zum Col du Pas und weiter auf der D193 und D20 hinunter ins Vallée Borgne bis nach Saumane – L’Estréchure auf den Camping du Chateau de L’Hom (tönt nobel, ist aber nur 2** und sehr einfach, direkt am Flüsschen Gordon mit einem schönen Badebecken (Das Wasser ist bedeutend wärmer als drüben am Dourbie, es lässt sich richtig baden hier).

Le Gardon bei Saumane, Cevennen
Badebecken im Gardon bei L’Estréchure (Camping du Chateau de L’Hom)

 

2. August – Gorges de la Dourbie

Heute sind wir mal ausnahmsweise ‘früh’ aufgestanden (06.45) um beizeiten auf’s Velo zu kommen, soll es doch am Nachmittag 35° warm werden.

Wir fahren um 8.00 los, es ist noch ca. 14° frisch, zuerst Richtung Cantobre – von da in die Gorges du Trèvezel bis Trèves (Kaffeepause), weiter zum Col de la Pierre Plantée und zum Col des Rhodes. Auf der D151 weiter auf einer wunderschönen Panoramastrasse hoch über der Gorges de la Dourbie nach Dourbies (Cola-Pause). Wieder hinunter ins Tal auf der schmalen kurvenreichen D151A + D114 nach St-Jean-du-Bruel und zurück nach Nant auf unseren Camping Vialaret:

Tourdaten: 55km, 795hm
https://www.strava.com/activities/1744858040

www.copin-velos.ch - die COPIN-Trikots
Der wohlverdiente Nachmittag im Schatten des Pflaumenbaumes

1. August – Nant an der Dourbie

Heute reisen wir weiter von Alzon via Col de la Barriere (D999) nach St.-Jean-de-Bruel. Hier ein erster Stop mit einem Café im ‘Café de Halles’, einer schönen alten Markthalle mitten im Dorf:

Weiter gehts durch die Gorges de la Dourbie nach Nant, einem kleinen mittelalterlichen Ort an der Dourbie. Wir suchen als erstes den Campingplatz Vialaret, etwas auserhalb des Ortes an der Dourbie (empfohlen im WOMO-Führer #22 ‘Languedoc und Russilion’). Es ist ein einfacher, familiärer Camping mit ** Sternen. Am Fluss gibts eine Badestelle, das Wasser ist gut knietief und wie immer recht kalt.

Nach einer Siesta und einem erfrischenden Bad im kalten Dourbie machen wir noch eine kleine Velotour: Cantobre – St-Sauveur – Montredon – Nant. (Es war recht heiss, 36,9° war die Temp.-Anzeige auf dem Garmin Edge 820). Trotzdem war’s schön und wir sind unterwegs auch noch zufällig in einen kleinen Bauernmarkt in Montredon gefahren, der Juli und August jeweils Mittwoch abends (ab 18.00) statt findet. Leider waren wir etwas zu früh, trotzdem konnten wir ein feines Bauernbrot und eine Wurst kaufen. Am Camp du Larzac (Militärgelände) vorbei gings dann zurück zum Camping, zum erfrischenden Bad im Fluss und anschliessend zum Apéro mit regionalem Bier, feinem Bauernbrot und Wurst.

‘La Brebis qui lit’ – (Das lesende Schaf), der wohl schönste Buchladen weit und breit zu finden in Montredon (Ca. 5km nördlich der D999 von Nant nach La Cavalerie).

Tourdaten: 25km, 470hm
https://www.strava.com/activities/1743336897

31.Juli – Cirque de Navacelles

Heute Morgen gleich wieder zusammengeräumt und den Camping Richtung ‘Cirque de Navacelles’ verlassen. Der Camping ist idyllisch an der Arre gelegen, vorallem die Plätze am Flüsschen sind empfehlenswert.

Camping Laparot, F-30120 Mollieres Cavaillac | camp.laparot@gmail.com

Zuerst auf der D999 Richtung Alzon. Bei ‘Les Trois Ponts’ haben wir bei einer Bäuerin Gemüse und Früchte gekauft: Echt reife, baumfrische Pfirsiche schmecken einfach fein!

Weiter über die D158 nach Blandas und von dort zum Aussichtspunkt: Wunderbare Sicht auf die einzigartige ‘Cirque de Navacelles’

Eine anfänglich recht steile Strasse mit engen Haarnadelkurven versehene Strasse führt hinunter in den Talkessel von Navacelles. Im kleinen Dorf wird es wärend der Hochsaison ziemlich eng, der kleine Ort ist beliebt und gern besucht, auch wegen der einzigartigen Badeplätze in der Vis mit Badebecken und Wasserfall:

Den richtigen Punkt zum fotografieren des Wasserfall habe ich leider nicht gefunden.

In der Mittagshitze haben wir unweit des Dorfes bei der Brücke über die Vis einen schönen Platz unter einer Platane gefunden. Siesta, baden (eisig kalt – da fragt man sich wie bei der Hitze das Wasser in den Bächen und Flüssen so kalt sein kann?), Pick-Nicque, Siesta … wäre ein schöner Platz zum Übernachten. Leider ist es verboten, wie uns eine nette Dame in Uniform am frühen Abend erklärte.

So mussten wieder zusammenpacken und einen akzeptierten Schlafplatz suchen. Fündig geworden sind wir in Alzon (D999) auf einem offiziellen Stellplatz mit Entsorgungsstelle für Camping Cars:

Für einen Camper-Stellplatz ganz ok; kein Asphalt, rel. ruhig beim Sportplatz gelegen (Einfahrt direkt ab der Hauptstrasse mitten im Ort).

 

 

30. Juli – Mont Aigoual

Heute Morgen haben wir den schönen Camping in Meyrueis verlassen und sind via Col Perjuret zum Mont Aigoual (1569 M.ü.M.) gefahren. Bei guter Fernsicht soll man von da ans Mittelmeer und in die Alpen sehen. Tja, irgendwie konnte man den Dunst in der Ferne auch als Meer deuten, aber gesehen haben wir weder die Alpen, noch den Mont Ventoux oder gar das Mittelmeer. Schön war’s trozdem da oben, und auch die Temperaturen weit angenehmer als unten in den Niederungen der Zivilisation. Wir haben einen Spaziergang mit Heidelbeerschmaus und 500m Alpinwanderung gemacht und einen Hinkelstein gepflanzt:

Nach einem erfrischenden Mittagssalat und einem Mittagschlaf sind wir weiter Richtung Le Vigan gefahren. Jetzt sitzen wir auf einem sehr einfachen Camping am L’Arre in Avéze und freuen uns darüber, dass die Nächte hier in den Cevennen angenehm kühl werden. Am frühen Abend haben wir eine schöne Abkühlung in diesem kleinen Flüsschen gefunden.

Leider ist das Bild recht schlecht, ich habs verpennt, rechtzeitig Fotos zu machen.

29. Juli – Causse Noir

Heute haben wir richtig ausgeschlafen, ist ja auch Sonntag! Dafür sind wir dann etwas spät auf die Velos gekommen. Trozdem haben wir eine schöne TOUR durch die ‘Causse Noir’ und durch die ‘Gorges de Trévezel’ gemacht. Aber heiss wars heute Nachmittag, ca 34°!!! Dafür gab’s danach in ‘unserem’ Bach eine richtig gute Abkühlung:

Im ‘Cafe de la Place’ in Lanuéjols gibts leckere Holzofenpizza mit selbst gemachtem Teig! Empfehlenswert.

Strecke: ca. 62km, 980hm
https://www.strava.com/activities/1736395391

28. Juli – Causse Méjean

Heute sind wir aufgewacht und das erste mal ist der Himmel nicht blau, sondern grau. Hä? was soll das?

Nach dem Z’Morge sind wir deshalb zuerst mal mit den Velos ins Städtchen Meyrueis gefahren zum Einkaufsbummel (viel haben wir ja nicht gebraucht).

Kerze anzünden in der Kirche für Kinder und Enkelkinder, ein beliebtes Ritual in den Ferien….

Nach einer kurzen Mittagspause auf dem Camping sind wir noch zu einer schönen Rundtour in die Causse Méjean gestartet. Das Wetter hat sich mittlerweile ‘eingependelt’, es ist locker bewölkt, immer mal wieder drückt die Sonne durch. Auf der D996 fahren wir zum ‘Col de Perjuret’, dann links hinauf in die ‘Causse Méjean’. Causse sind Kalkplateaus, die vor Millionen Jahren aus dem Meer entstanden sind. Zum Schluss der TOUR fahren wir am Rande der ‘Gorges de la Jonte’ auf der D986 zurück nach Meyrueis.

Tourdaten: ca. 40km, 570hm
https://www.strava.com/activities/1734036643

Energiegewinnung fürs E-Bike von Sabine: Mobiles 110 Wp Solarmodul.
Leider geht das nicht einfach so direkt vom Modul zum E-Bike, das wäre super. Zwischen Solarmodul und E-Bike-Akku benötigt man noch eine Reihe technischer Geräte wie der Solarladeregler, die 12V-Speicherbatterie und das 12V-Ladegeräte von Bosch, um den 500W-Akku aufzuladen.
Mehr zum Thema: https://copin-solar.ch/e-bike-und-solarstrom/